Hitachi Zaxis 870 - Baubericht Teil 2

Heute habe ich nun bei meinen Eltern in der Werkstatt den Bau des Baggers begonnen. Zuvor habe ich daheim alle Teile auf drei stabile kleinere Kartons verteilt und für den Transport vorbereitet.

Begonnen habe ich laut Anleitung mit der Montage der Motoren des Antriebs. Mit Hilfe von M3x8 Inbusschrauben werden die Motoren mit den Halterungen verschraubt. Auf die Motorwelle kommt jeweils ein rot eloxierter Mitnehmer. Ist dies geschehen, können die beiden Motoren mit den Seitenplatten verschraubt werden. Auch hier habe ich M3x8 Inbusschrauben verwendet. In den Seitenplatten sind Langlöcher vorgesehen, die es später ermöglichen, die genaue Position des Motors festzusetzen.

Als kleine Zwischenübung und v.a. auch aus Neugier habe ich die Montage der Kette vorgezogen. Erstaunlich ist hier, wie passgenau die Stifte und Kettengleider gefertigt sind.

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Alle Bilder (c) 2011 Tobias Stening

Nun machte ich mich an die Montage des ersten Winkelgetriebes für den Antrieb. Hier war mir erst nicht klar, welche Schrauben ich verwenden sollte. Im Beutel mit den Kugellagern, sind M3x10 Inbusschrauben zu finden, aber nur 12 Stück. Das reicht also nicht, um die Getriebe komplette zu montieren. Auf meinen Fotos sind M3x10 zu sehen. Verwendet habe ich M3x8, was im Nachhinein auch richtig war.

Die Kugellager sitzen sehr stramm in den Lagerböcken. Mit einem Gummihammer sind sie jedoch schnell eingesetzt.  Die im Getriebe verwendeten Wellen müssen an den Stellen, an denen später eine Madenmutter montiert wird, abgeflacht werden. Das werde ich mit einer Fräse nachholen. Im Vordergrund stand hier nur die prinzipielle Montage und die Passgenauigkeit. Aus der Montageanleitung ist nicht klar, welche Unterlegscheiben im Getriebe verwendung finden sollen. Ich habe mich jeweils für eine dicke und eine dünne aus dem Beutel mit den Kugellagern entschieden. Dazu kommt dann noch die sehr kleine dünne Scheibe, die auf den Fotos zu sehen ist.

Wichtig ist es, die Lagerböcke richtig orientiert zu montieren. Auf den letzten drei Fotos kann man ganz gut erkennen, welche Orientierung ich verwendet habe. Das Getriebe läuft butterweich, was auf eine sehr hohe Passgenauigkeit zurückzuführen ist. Man bekommt hier tatsächlich Premiumqualität geliefert. Im nächsten Teil des Bauberichts, werde ich dann das Getriebe fertigstellen.

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